| Standpunkte aus der CDA Sachsen-Anhalt | ||
| CDA Landestag in Magdeburg | ||
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| Treffen zum Tag zur Deutschen Einheit | ||
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| Zum alljährlichen Treffen anläßlich des Tages zur Deutschen Einheit besuchten die Landesvorstände aus Hannover, Braunschweig und Sachsen- Anhalt gemeinsam Osnabrück. Neben einem Empfang beim 1. Bürgermeister im Rathaus, einem Gottesdienst, gab es viele freundschaftliche Gespräche zum Gedenken an diesen wunderbaren Moment der deutschen Geschichte. | ||
| Laumann und Haseloff: CDU braucht CDA | ||
| Karl-Josef Laumann und Dr. Reiner Haseloff, die Arbeitsminister aus Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, haben auf der CDA-Arbeitnehmerkonferenz in Halle (Saale) die Bedeutung der CDA für die Rolle der CDU als Volkspartei hervorgehoben. "Die CDU sollte die CDA hüten wie ihren Augapfel", sagte Haseloff. CDA-Bundesvorsitzender Laumann betonte, die Stärke der CDU sei, unterschiedliche Postionen zusammenzufügen. | ||
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| Der Sozialpolitiker warb in Halle erneut dafür, die Alterssicherung für Geringverdiener, die lange Jahre Beiträge gezahlt haben, zu verbessern. Zudem setzte er sich für einen Umbau der Arbeitslosenversicherung ein: Es könne nicht sein, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen die Entlassungen der Großunternehmen finanzierten. | ||
| CDA- Bundesausschuss in Hannover am 17.Mai 2008 | ||
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| Am 17. Mai 2008 fand in Hannover, im Gebäude der Hauptverwaltung der IG BCE die Bundesausschusssitzung der CDA statt. Von der CDA Sachsen-Anhalts nahmen Uwe Bruchmüller, Frank Hüttepohl, Peter Rotter MdL, Jürgen Scharf MdL, Monika Sturm und Erich Eckart teil. Der Bundesvorsitzende Karl-Josef Laumann MdL Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW eröffnete die Veranstaltung und gab einen politischen Bericht zur Arbeit der CDA seit der letzten Bundestagung. Im Mittelpunkt des Bundesausschusses stand die Diskussion und Verabschiedung der „Hannoveraner Leitsätze der CDA Deutschlands“. Dr. Dr. Elmar Nass, Mitglied der Grundwertekommission der CDA Deutschlands, stellte den Anwesenden die Leitsätze vor. Er betonte hierbei insbesondere, dass sich die CDA und die CDU wieder mehr auf ihre christlichen Wurzeln und die christliche Soziallehre besinnen müssen. Nach einer anschließenden Diskussion verabschiedeten die etwa 100 Delegierten die „Hannoveraner Leitsätze“. Weiterhin beschloss der Bundesausschuss mehrere Anträge zur Pendlerpauschale (ab dem ersten Kilometer), zur Zeitarbeit, zur betrieblichen Alterssicherung und zu gesundheitspolitischen Themen. |
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| CDA- Kreisvorständetreffen im Harz | ||
| Der CDA- Kreisvorstand Harz, vertreten durch den Vorsitzenden Peter Freese und der Stellvertreterin Sylvia Laabsch ergriffen die Initiative und luden alle CDA- Kreisvorstände Sachsen- Anhalt ein. Am 03.Mai 2008 trafen sich Vertreter aller Kreisvorstände Sachsen- Anhalt, sowie des Landesvorstandes der CDA Sachsen- Anhalt, erstmalig in Halberstadt. Als gastgebender CDU Kreis begrüßten wir den CDU- Kreisvorsitzenden Herrn Ulrich Thomas. Bei wunderschönem Wetter präsentierte sich Halberstadt von seiner besten Seite. |
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| Den Gästen wurde unser Domschatz mit fachkundiger Führung präsentiert und sorgte für Erstaunen. Als Arbeitsgespräch geplant, verlief das Treffen in netter Umgebung und sehr angeregter Diskussion als Erfahrungsaustausch. Alle Vertreter der Kreisvorstände waren sich einig, dass Kommunikation untereinander ein wesentlicher Faktor für gute politische Arbeit ist. Es wurde übereinstimmend erklärt, dass ein grundlegender Austausch von Informationen über den Bundes- oder Landesverband gewährleistet werden muss. Aufgabe der CDA bleibt es nach wie vor, unabhängig für die Rechte der Arbeitnehmer von gestern, heute und morgen einzutreten und ggf. entsprechende Gremien energischer anzusprechen. Soziale Gerechtigkeit muss man sich eben manchmal hart erkämpfen- das ist unsere vorrangige Aufgabe. |
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| Neue Spitze im CDA Kreisverband Magdeburg | ||
Unlängst wurde der Magdeburger Kreisvorstand der Christlich-Demokratischer-Arbeitnehmerschaft (CDA) turnusmäßig neu gewählt. Neugewählte Vorsitzende ist die 33jährige wissenschaftliche Mitarbeiterin Alexandra Mehnert. Wiedergewählt als stellvertretender Vorsitzender wurde der Dr. Andreas Fiebig (Richter). Der Vorstand wird durch Renter Josef Schwenke als Beisitzer vervollständigt. In der anstehenden Amtszeit möchte die CDA wieder durch häufigere Veranstaltungen das soziale Profil der CDU in den Blickpunkt der Magdeburger Öffentlichkeit rücken. Dabei sollen auch innerhalb der CDU umstrittene Themen, wie die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, offen diskutiert werden. Die CDA versteht als Wächter der christlichen Soziallehre und ist flächendeckend bundesweit mit seinen Mitgliedern vertreten. |
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| Landestag der CDA am 14.November 2007 in Magdeburg | ||
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| Der neugewählte Landesvorstand | ||
| CDA-Landeschef Bruchmüller im Volksstimme-Interview : "Es gibt eine Sehnsucht nach sozialer Sicherheit" Uwe Bruchmüller ( 44 ) ist seit 2003 Landesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Die CDA vertritt innerhalb der Union die Arbeitnehmerinte ressen. In der vorigen Woche wurde Bruchmüller im Amt bestätigt. Michael Bock sprach mit dem Thalheimer, der Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie ist. Volksstimme : Stimmt derzeit im Land der politische Kurs der CDU ? Uwe Bruchmüller : Die Union braucht ein sozialeres Profil. Wirtschaftlich ist in den vergangenen Jahren in Sachsen-Anhalt viel erreicht worden. Viele Menschen spüren aber nicht, dass der Aufschwung auch bei ihnen persönlich ankommt. Die Einkommensverhältnisse sind nicht akzeptabel. Es ist nicht hinnehmbar, dass Sachsen-Anhalt ein Niedriglohnland wird. Viele Menschen sind verunsichert. Es gibt eine Sehnsucht nach sozialer Sicherheit. Es nützt daher nichts, sich einseitig auf Wirtschaftsfragen zu konzentrieren. Volksstimme: Was fordern Sie ? Bruchmüller : Wir müssen uns verstärkt Themen wie zum Beispiel menschenwürdigen Arbeitsbedingungen widmen. Befristete Arbeitsverhältnisse oder Leiharbeit sind hierzulande traurige Realität. Der Kündigungsschutz wirkt für viele nicht so, wie man es eigentlich erwartet. Auch die Union muss darauf dringen, dass die Tarifautonomie weiter gestärkt wird. Denn : Die CDU kann nur dann eine Volkspartei bleiben, wenn sie die Arbeitnehmer in den Betrieben erreicht. Volksstimme : Der erste Vize-Bundeschef der CDA, Gerald Weiß, will den hohen Abfindungen von Managern einen steuerlichen Riegel vorschieben. Die Höchstgrenze für Abfindungen, die steuerlich als Betriebsausgaben absetzbar seien, könnte demnach bei einer Million Euro liegen. Wie sehen Sie das ? Bruchmüller : Das ist richtig. Bei der Abfindung von Managern ist die Verhältnismäßigkeit aus dem Ruder gelaufen. Das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen ist empfindlich gestört. Es ist doch ein Unding, dass einem Manager, der Millionen Euro in den Sand gesetzt hat, noch weitere Millionen Euro an Abfindung hinterhergeworfen werden. Die Frage der persönlichen Haftung spielt – anders als bei den kleinen Leuten – leider meistens keine Rolle. Volksstimme : Wie bewerten Sie das Verhältnis der CDU zu den Gewerkschaften ? Bruchmüller : Das Verhältnis zu den Gewerkschaften ist besser geworden, auf Bundes- wie auch auf Landesebene. Es gibt ein faires Miteinander. Volksstimme : Als Favorit für die Nachfolge von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer gilt Reiner Haseloff. Der ist zurzeit Wirtschaftsminister. Müssen Sie nicht befürchten, dass Ihr Ruf nach einer Schärfung des sozialen Profils bei Haseloff ungehört verhallt ? Bruchmüller : Nein. Reiner Haseloff ist ein sehr kompetenter Anwärter. Er war zu Beginn der 90 er Jahre, in ganz schwierigen Zeiten, Direktor des Arbeitsamtes in Wittenberg und kennt die Probleme in all ihren Details. Ich bin ganz sicher, dass Herr Haseloff immer ein offenes Ohr für die Belange der Arbeitnehmer haben wird. Quelle: Volkstimme Sachsen-Anhalt, 23.11.2007 |
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| Der CDA-Landesvorsitzende Uwe Bruchmüller fordert „Anständigen Lohn für anständige Arbeit“ „Wer in Vollzeit arbeitet, muss einen Existenz sichernden Lohn bekommen“, sagte Bruchmüller zum Thema Niedriglohn und Mindestlohn. Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland können von ihrem Lohn nicht mehr leben. ' Aufgrund der Entwicklung auf europäischer Ebene – Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 2009 – Öffnung der Dienstleistungsmärkte – droht dieses Problem in der Zukunft sich noch zu verschärfen. Bruchmüller fordert alle an der Lohnfindung Beteiligten und politisch Verantwortlichen dazu auf, Lohndumping aktiv und nachhaltig zu bekämpfen. Zur Sicherung der Einkommen in unteren Einkommensbereichen ist ein Mindestlohn in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich zu regeln. In jedem Fall ist einer tariflichen Lösung Vorrang einzuräumen. Sollte es nicht zu einem Tarifvertrag kommen, der für jeden Betrieb oder Branche den Mindestlohn darstellt, muss nach dem Tarifvertragsgesetz eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung angestrebt werden. Ist auch dies nicht möglich, sollte eine Ausweitung des Arbeitnehmerentsendegesetzes auf den jeweiligen Wirtschaftsbereich vorgenommen werden. Erst, wenn diese Maßnahmen nicht gegriffen haben, muss ein gesetzlicher Mindestlohn greifen. |
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| Mitgliederbrief 03/2006 | ||